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Sie sind hier: Startseite . Integrationsberichterstattung . Indikatoren . D Bildung . D3 Bevölkerung nach höchstem allgemeinbildenden Schulabschluss

Inhalt

D3 Höchster allgemeinbildender Schulabschluss

Definition

Es werden die höchsten allgemeinbildenden Schulabschlüsse der Bevölkerung im Alter von 18 bis unter 65 Jahren betrachtet (ohne Abschluss, Hauptschulabschluss, Realschulabschluss, Fachhochschulreife und Hochschulreife). Personen, die noch eine allgemeinbildende Schule besuchen, gehen nicht in die Analysen ein.

Bewertung des Indikators

Zentraler Indikator für die strukturelle Integration und Chancengleichheit im Bildungssystem.

Empirische Relevanz

Hier wird die Bildungsstruktur der Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund wiedergegeben, unabhängig davon, ob er in Deutschland oder im Ausland erworben wurde. Bildung ist ein zentraler Indikator für die beruflichen Ausbildungschancen, den Zugang zum Arbeitsmarkt und auch die gesellschaftliche Teilhabe. Die Bildungsstruktur der Bevölkerung insgesamt ändert sich nur sehr langsam, da die Zahl der Neuzugänge aus dem Bildungssystem und die der neu Zugewanderten gemessen an der Bevölkerung mit Migrationsintergrund insgesamt gering ist. Die Betrachtung der jüngeren Altersgruppe gibt Hinweise darauf, wie sich die Bildungsstruktur künftig entwickeln wird. Die Angleichung der Bildungsstruktur der Bevölkerung mit Migrationshintergrund an die ohne kann als Voraussetzung für die Angleichung der Beschäftigungsstruktur beider Gruppen angesehen werden.

Datenquelle

Mikrozensus.

Archiv

Tabelle D3 Bevölkerung*) in Baden-Württemberg 2013 nach Zuwanderungsstatus**), Geschlecht und höchstem allgemeinbildenden Schulabschluss***)
Geschlecht
--------
Höchster allgemeinbildender Schulabschluss
Bevölkerung
insgesamtdavon
ohne
Migrations-
hintergrund
mit Migrationshintergrund
zu-
sammen
und zwar
mit
Migrations-
erfahrung
ohne
Migrations-
erfahrung
deutschAuslän-
der/
-innen
zu-
sammen
darunter
Aussiedler/
-innen1)
%
insgesamt 100 100 100 100 100 100 100 100
ohne Abschluss 2,8 1,2 6,9 8,3 2,5 2,9 / 10,9
Hauptschulabschluss 32,2 30,4 36,5 37,4 33,7 31,5 34,2 41,4
Realschulabschluss 29,3 30,8 25,3 23,3 31,9 31,9 37,4 18,9
Fachhochschulreife 8,5 9,3 6,6 6,0 8,4 8,8 9,0 4,5
Hochschulreife 27,2 28,3 24,6 24,9 23,4 24,9 18,4 24,3
 
Männer 100 100 100 100 100 100 100 100
ohne Abschluss 2,6 1,3 6,2 7,4 (2,6) 2,6 / 9,7
Hauptschulabschluss 35,2 32,9 40,9 41,7 38,5 36,2 39,6 45,4
Realschulabschluss 24,5 25,2 22,7 21,2 27,3 28,5 33,6 17,2
Fachhochschulreife 10,6 11,9 7,2 6,5 9,5 9,8 9,8 4,8
Hochschulreife 27,1 28,7 23,0 23,2 22,2 22,9 15,8 23,0
 
Frauen 100 100 100 100 100 100 100 100
ohne Abschluss 3,0 1,1 7,7 9,1 (2,5) 3,1 / 12,2
Hauptschulabschluss 29,2 27,9 32,3 33,5 28,1 27,1 28,8 37,5
Realschulabschluss 34,1 36,6 27,9 25,3 37,2 35,2 41,1 20,6
Fachhochschulreife 6,4 6,6 6,0 5,6 7,3 7,9 8,2 4,1
Hochschulreife 27,4 27,9 26,2 26,5 24,9 26,7 21,0 25,6

*) im Alter von 18 bis unter 65 Jahren  –  **) siehe auch Definition der Zuwanderergruppen –  ***) ohne gegenwärtigen Besuch einer allgemeinbildenden Schule – 1) mit eigener Migrationserfahrung
( ) = Aussagewert eingeschränkt, da der Wert Fehler aufweisen kann; / = keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug

Einordnung der Ergebnisse

Der Vergleich der höchsten Bildungsabschlüsse zeigt, dass die Bevölkerung mit Migrationshintergrund insgesamt niedrigere Abschlüsse aufweist als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund (Abbildung D3). Dies trifft auf alle Teilgruppen der Bevölkerung mit Migrationshintergrund zu und es sind durchweg Männer, die niedrigere Abschlüsse besitzen (Tabelle D3). Im Vergleich zu Deutschland insgesamt schneidet Baden-Württemberg unterdurchschnittlich ab.

Beim Vergleich der höchsten Bildungsabschlüsse ist zu berücksichtigen, dass sich die Altersstruktur der Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund unterscheidet und eine mögliche Ursache für Gruppenunterschiede darstellt. Dies trifft auf die Indikatoren D1, D2, D4 und D5 nicht zu. 

D3neu