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Sie sind hier: Startseite . Integrationsberichterstattung . Indikatoren . D Bildung . D6 Bevölkerung nach höchstem beruflichen Bildungsabschluss

Inhalt

D6 Höchster beruflicher Bildungsabschluss

Definition

Es werden die höchsten beruflichen Bildungsabschlüsse der Bevölkerung im Alter von 25 bis unter 65 Jahren betrachtet (ohne Abschluss, abgeschlossene Berufsausbildung und tertiärer Bildungsabschluss). Personen, die noch die Schule besuchen oder in Ausbildung sind – also Auszubildende, Schülerinnen, Schüler und Studierende – gehen dabei nicht in die Analysen ein.

Bewertung des Indikators

Zentraler Indikator für die strukturelle Integration.

Empirische Relevanz

Berufliche Qualifikationen sind, wie die allgemeinbildenden Schulabschlüsse, ein zentrales Merkmal der strukturellen Integration und beeinflussen die Position am Arbeitsmarkt sowie die gesellschaftliche Teilhabe. Auch für die berufliche Qualifikationsstruktur der Bevölkerung gilt, dass sie sich insgesamt nur langsam ändert. In den höheren Altersgruppen befinden sich viele Zuwanderinnen und Zuwanderer, die ihre beruflichen Qualifikationen im Herkunftsland erworben haben oder gerade aufgrund dieser Qualifikation zugewandert sind (Hochqualifizierte). Die Betrachtung insbesondere der jüngeren Altersgruppe gibt deshalb Hinweise darauf, wie sich die Qualifikationsstruktur zukünftig entwickeln wird. Die Angleichung der Qualifikationsstruktur der Bevölkerung mit Migrationshintergrund an die der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund kann als Voraussetzung für die Angleichung beispielsweise der Beschäftigungsstruktur beider Gruppen angesehen werden.

Datenquelle

Mikrozensus.

Archiv

Tabelle D6 Bevölkerung*) in Baden-Württemberg 2013 nach Zuwanderungsstatus**), Geschlecht und höchstem beruflichen Bildungsabschluss***)
Geschlecht
----------
Höchster beruflicher Bildungsabschluss
Bevölkerung
insgesamtdavon
ohne
Migrations-
hintergrund
mit Migrationshintergrund
zu-
sammen
und zwar
mit
Migrations-
erfahrung
ohne
Migrations-
erfahrung
deutschAuslän-
der/
-innen
zu-
sammen
darunter
Aussiedler/
-innen1)
%
insgesamt 100 100 100 100 100 100 100 100
ohne Abschluss2) 16,4 9,4 34,5 37,6 19,4 23,6 21,1 44,6
abgeschlossene Berufsausbildung 52,2 55,6 43,4 40,4 58,0 50,7 56,4 36,6
tertiärer Bildungsabschluss3) 31,4 35,0 22,1 22,1 22,6 25,7 22,5 18,8
 
Männer 100 100 100 100 100 100 100 100
ohne Abschluss2) 13,4 6,6 31,1 34,2 17,8 21,6 19,7 39,8
abgeschlossene Berufsausbildung 49,9 51,3 46,2 43,3 59,0 51,9 57,9 41,1
tertiärer Bildungsabschluss3) 36,7 42,0 22,6 22,5 23,2 26,5 22,4 19,1
 
Frauen 100 100 100 100 100 100 100 100
ohne Abschluss2) 19,5 12,3 37,7 40,7 21,3 25,4 22,5 49,4
abgeschlossene Berufsausbildung 54,4 59,8 40,6 37,6 56,9 49,6 54,9 32,1
tertiärer Bildungsabschluss3) 26,1 27,9 21,7 21,6 21,8 25,0 22,6 18,5

*) im Alter von 25 bis unter 65 Jahren – **) siehe auch Definition der Zuwanderergruppen – ***) ohne Schüler/-innen, Studierende und Auszubildende – 1) mit eigener Migrationserfahrung – 2) einschl. Anlernausbildung – 3) Fachschul-, Fachhochschul- und Hochschulabschluss sowie Abschluss einer Meister-/Technikerausbildung

Einordnung der Ergebnisse

Menschen mit Migrationshintergrund besitzen deutlich seltener einen beruflichen Bildungsabschluss als Menschen ohne Migrationshintergrund (Tabelle D6). Dies trifft insbesondere auf Menschen mit eigener Migrationserfahrung und ausländischer Staatsangehörigkeit zu. Frauen besitzen häufiger keinen Abschluss als Männer. Im Vergleich zu Deutschland insgesamt liegt Baden-Württemberg im Durchschnitt.

D6neu