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Inhalt

E7 Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts

Definition

Der überwiegende Lebensunterhalt kennzeichnet die Unterhaltsquelle, aus welcher hauptsächlich die Mittel für den Lebensunterhalt bezogen werden. Bei mehreren Unterhaltsquellen wird auf die wesentliche abgestellt. Im Mikrozensus 2013 wurden folgende Quellen des überwiegenden Lebensunterhalts erhoben: "Eigene Erwerbs-/Berufstätigkeit", "Arbeitslosengeld I (ALG I)", "Rente, Pension", "Einkünfte der Eltern oder anderer Angehöriger, auch Einkünfte von dem/von der Lebens- oder Ehepartner/-in oder von anderen Angehörigen", "Eigenes Vermögen, Ersparnisse, Zinsen, Vermietung, Verpachtung, Altenteil", "Sozialhilfe (nicht Hartz IV), z. B. Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung, Eingliederungshilfe, Hilfe zur Pflege, laufende Hilfe zum Lebensunterhalt", "Leistungen nach Hartz IV (ALG II, Sozialgeld)", "Sonstige Unterstützungen, z. B. BAföG, Vorruhestandsgeld, Stipendium, Pflegeversicherung, Asylbewerberleistungen, Pflegegeld für Pflegekinder oder -eltern" sowie "Elterngeld".

Bewertung des Indikators

Bereichsübergreifender Indikator, der von der Konjunktur beeinflusst wird.

Empirische Relevanz

Der Indikator zeigt an, aus welchen Quellen der Lebensunterhalt überwiegend bestritten wird. Von besonderer Bedeutung sind hier Erwerbstätigkeit und öffentliche Transferzahlungen. Ein Rückgang des Anteils der Personen mit Migrationshintergrund, die von öffentlichen Transferzahlungen abhängig sind, und ein Ansteigen des Anteils derer, die ihren Lebensunterhalt selbst zu finanzieren in der Lage sind, zeigen einen Fortschritt beim Integrationsprozess an.

Datenquelle

Mikrozensus.

Archiv

Tabelle E7 Bevölkerung*) in Baden-Württemberg 2013 nach Zuwanderungsstatus**), Geschlecht und Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts
Geschlecht
--------
Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts
Bevölkerung
ins-
gesamt
davon
ohne
Migrations-
hintergrund
mit Migrationshintergrund
zu-
sammen
und zwar
mit
Migrations-
erfahrung
ohne
Migrations-
erfahrung
deutschAuslän-
der/
-innen
zu-
sammen
darunter
Aussiedler/
-innen1)
%
insgesamt 100 100 100 100 100 100 100 100
Erwerbstätigkeit 53,1 52,7 54,5 54,9 53,4 55,0 59,2 53,9
Angehörige 17,1 15,3 22,4 17,4 37,6 21,7 11,5 23,2
Rente/Pension 23,6 26,9 14,1 18,3 (1,6) 16,1 22,6 12,1
eigenes Vermögen 1,0 1,2 0,4 (0,5) / (0,4) / (0,5)
öffentliche Transferleistungen 5,1 3,9 8,5 8,9 7,3 6,8 6,5 10,3
 
Männer 100 100 100 100 100 100 100 100
Erwerbstätigkeit 61,3 60,5 63,6 65,3 58,9 62,9 69,2 64,3
Angehörige 9,8 8,6 13,2 6,3 32,3 15,3 (4,1) 11,1
Rente/Pension 22,6 25,6 14,2 18,8 / 14,7 20,4 13,8
eigenes Vermögen 1,1 1,3 (0,5) / / / / /
öffentliche Transferleistungen 5,1 3,9 8,5 9,1 7,0 6,7 6,0 10,4
 
Frauen 100 100 100 100 100 100 100 100
Erwerbstätigkeit 45,3 45,2 45,5 45,0 47,1 47,6 49,9 43,1
Angehörige 24,1 21,6 31,6 28,0 43,4 27,7 18,3 35,9
Rente/Pension 24,5 28,1 14,0 17,8 / 17,4 24,6 10,3
eigenes Vermögen 0,9 1,1 (0,4) / / / / /
öffentliche Transferleistungen 5,1 4,0 8,4 8,7 7,7 6,8 7,0 10,2

*) im Alter ab 15 Jahren – **) siehe auch Definition der Zuwanderergruppen – 1) mit eigener Migrationserfahrung
( ) = Aussagewert eingeschränkt, da der Wert Fehler aufweisen kann; / = keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug

Einordnung der Ergebnisse

Die Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund unterscheidet sich nicht im Grad der Bedeutung von Erwerbstätigkeit für den eigenen Lebensunterhalt (Abbildung E7). Die jeweiligen Anteile sind höher als im Bundesdurchschnitt und liegen auch im Vergleich der Bundesländer sehr hoch. Aussiedlerinnen und Aussiedler bestreiten einen insgesamt höheren Anteil ihres Lebensunterhalts durch Erwerbstätigkeit. Geschlechtsspezifische Unterschiede zeigen sich sowohl bei der migrantischen als auch bei der nicht-migrantischen Bevölkerung (Tabelle E7).

E7neu